Jedes Jahr zu Beginn der kalten Jahreszeit steigen die Strom- und Gaspreise zum Ärger der Verbraucher, denn für eine angenehm warme Wohnung müssen sie täglich heizen. Gleichzeitig sinken die Vorräte für fossile Energie immer weiter, so dass sich immer mehr Menschen für umweltfreundliche Heizarten entscheiden. Neben der Solarenergie mittels Photovoltaik gehört eine Pelletheizung zu den beliebtesten Alternativen zur Gas- beziehungsweise Stromheizung.
Die Vorteile einer Pelletheizung
Der Einbau einer Pelletheizung bringt Ihnen einige Vorteile gegenüber der herkömmlichen Heizarten. Schließlich leisten Sie mit dieser klimaneutralen Wärme einen Beitrag zur Umwelt, ohne auf mollige Wärme in den Zimmern verzichten zu müssen. Ein weiterer Vorteil, mit einer Pelletheizung sind Sie unabhängig von den schwankenden Energiepreisen, so dass Sie die Heizkostenabrechnung nicht mehr fürchten.
Einbau und Nachrüstung
Idealerweise lassen Sie eine umweltfreundliche Pelletheizung direkt im Rahmen eines Hausbaus einbauen. Auf diese Weise planen Sie eine effektive Heizmöglichkeit mit ein. Entschließen Sie sich jedoch, eine solche Heizung nachträglich einzubauen, ist dies ebenfalls möglich. In beiden Fällen sollten Sie aber auf die richtige Lagerung der Pellets achten. Hierfür eignet sich ein speziell ausgestatteter Lagerraum oder ein spezielles Silo.
Kosten und Förderung für eine Pelletheizung
Die Kosten für die Anschaffung sowie Montage hängen sowohl von der Größe als auch von der Heizungsart ab. Zum Beispiel ist eine zentrale Pelletheizung teuer als einzelne Pelletheizungen in den Zimmern. In jedem Fall lässt sich mit Ihnen viel Gas beziehungsweise Strom sparen. Einschließlich der staatlichen Förderung von 2.000 Euro sollten Sie zwischen 12.000 und 15.000 Euro einkalkulieren. Hinzu kommen außerdem die laufenden Kosten für die Pellets, die jedoch mit circa 180 Euro unter den Strom- und Gaspreisen liegen. Tipp, die meiste Wärme geht über die Fenster verloren. Daher sollten Sie vor der Installation die Fenster dämmen, um die klimaneutrale Wärme effektiv zu nutzen. Auf diese Weise senken Sie den Pelletverbrauch und müssen weniger heizen.
Bild: panthermedia.net | tiero
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14. Dezember 2011
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