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Handwerk attackiert Fahrverbote in Umweltzonen |
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Geschrieben von Deutscher Depeschendienst GmbH
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Samstag, 12. Januar 2008 |
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Das deutsche Handwerk kritisiert die zunehmende Einrichtung von Umweltzonen in Großstädten. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, sagte der «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, er gehe von erheblichen Negativeffekten auf die Branche aus.
Hamburg (ddp). Das deutsche Handwerk kritisiert die zunehmende Einrichtung von Umweltzonen in Großstädten. Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, sagte der «Bild»-Zeitung (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, er gehe von erheblichen Negativeffekten auf die Branche aus. «Fahrverbote sind wirtschaftsfeindlicher Aktivismus ohne feststellbaren Nutzen und gefährden die Existenz vieler Kleinbetriebe», sagte Kentzler. Seit 1. Januar gelten Umweltzonen in Köln, Berlin und Hannover. Sie sollen die Feinstaubbelastung senken. Nach einer Umfrage des Verbands würden innerstädtische Betriebe von Fahrverboten in Umweltzonen besonders hart getroffen, schrieb das Blatt. Kentzler sagte, mehr als 90 Prozent der befragten Betriebe besäßen Dieselfahrzeuge. Jeder Vierte dieser Betriebe rechne damit, von einem Fahrverbot betroffen zu sein. In vielen Fällen bestehe das Problem darin, dass die Betriebsfahrzeuge nicht mit Feinstaubfiltern nachgerüstet werden könnten. Der Handwerkspräsident fordert deshalb flexible Lösungen bei der Durchsetzung der Umweltschutzmaßnahmen. «Wir brauchen längere Übergangsfristen und praxisgerechte Ausnahmeregelungen», sagte er. |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. Januar 2008 )
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