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Handwerk lobt Merkel für Nein zu Altersteilzeit |
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Geschrieben von PR-inside.com
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Sonntag, 22. Juni 2008 |
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Handwerkspräsident Otto Kentzler freut sich über die Absage von Kanzlerin Angela Merkel an die SPD-Pläne zur Altersteilzeit. «Wir begrüßen das Machtwort der Bundeskanzlerin. Es ist wichtig, auch gegenüber Wackelkandidaten in der Union», sagte er in einem Interview der Kölner Zeitung «Sonntag-Express». Merkel hatte zur SPD-Forderung nach einer Verlängerung der staatlich geförderten Altersteilzeitregelung in einem Interview gesagt: «Das wird es mit der Union nicht geben.
Der Handwerkspräsident kritisierte: «Die SPD setzt mit solcher Politik ihre Rolle rückwärts fort. Ihre Beschlüsse sind auch ein Schlag ins Gesicht des Baumeisters der Großen Koalition, Franz Müntefering.» Dieser habe die Weichen mit dem Auslaufen der Frühverrentung und der Rente mit 67 richtig gestellt. «Denn ohne Verlängerung der Lebensarbeitszeit wachsen uns die Probleme der Sozialversicherungen schnell über den Kopf», sagte Kentzler. Er warf den Gewerkschaften vor, auf heutige Probleme eine Antwort von gestern zu geben. «Die Zahl Älterer in Arbeit steigt - einmal, weil wir diese Menschen brauchen, zum anderen, weil wir uns die Förderung von vorzeitigem Ruhestand nicht mehr leisten können», sagte der Handwerkspräsident. Großunternehmen und öffentlicher Dienst würden natürlich das Angebot dankend annehmen, ihre Belegschaft auf Kosten aller Steuer- und Beitragszahler zu reduzieren. Das Handwerk sage Nein, aber seine Mitarbeiter finanzierten Monat für Monat die Milliarden für die Frührentner, beklagte er. «Das muss ein schnelles Ende finden Die SPD habe aber auch richtige Ansätze. Die Teilrente, auch mit unbegrenzten Hinzuverdienstmöglichkeiten, könne den Übergang für Arbeitnehmer flexibel gestalten, sagte Kentzler. «Zumal wir unsere erfahrenen Kräfte künftig brauchen, wenn in vielen Berufen Fachkräftemangel droht und die Schulabgängerzahlen zurückgehen. |
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. Juni 2008 )
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