| Fledermausgaube |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Samstag, 29. Dezember 2007 | |
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Plazierung der Gaube und Ermittlung der Höhe und Breite Die meisten Vorgaben aus Fachbüchern beziehen sich auf Dachflächen mit genügend Platz. So wird üblicherweise empfohlen, dass links und rechts der Gaube, sowie über der Gaube bis zum First viel gerade Fläche des Hauptdaches bleiben soll und die Fledermausgaube im Allgemeinen kleiner ausfallen soll, als man es sich für den darunter liegenden Wohnraum wünscht. Ist die Hauptdachfläche klein, so kann aber schon der oberste Dachziegel am First zur Gaube gehören. Links und rechts sollten mindestens 4 Dachziegel liegen, da sonst der Aufschwung optisch verliert. Die Reihen unter der Gaube ergeben sich durch den gewählten Dachüberstand des Hauptdaches und die Höhe der Brüstung des Gaubenstirnrahmens. Hier ist zu bedenken, dass die Innenfensterbank und die Höhe der Kopffreiheit unmittelbar vor dem Fenster einer Fledermausgaube falls nötig ruhig etwas tiefer sein dürfen, um eine gefälligere Optik in der gesamten Dachfläche zu erhalten. Bei einer Eindeckung mit Dachziegeln muss die komplette Breite mit Auf- und Abschwung mindestens 8 x größer als die Höhe sein ( Verhältnis 1:8), da sonst wegen der stark veränderten Linie der Dachlatten im geschweiften Kehlbereich eine optisch einwandfreie Eindeckung nicht möglich ist. Bei einer Eindeckung mit Bieberschwänzen sollte ein Verhältnis von 1:6 nicht unterschritten werden. Der geschweifte Kehlbereich wird in der Regel zu spät berücksichtigt, hier sind dann auch die meisten Fehler zu beobachten.
Für den Aufriss einer Fledermausgaube braucht man zuerst einmal die Dachneigung und die Höhe der Gaube. Nun wird die Dachneigung mit der Stirnseite und Neigung der Gaube aufgezeichnet (rechts). Das Profil wurde erstellt, jetzt kommt der Grund (links). Der Anfang und das Ende der Wölbung einer Gaubenseite sollte 2,5 - 3,0 mal so breit sein wie die Höhe. Für die Ermittlung der Wölbung wird eine Gerade gezeichnet, die vom oberen Anfang bis zum unteren Ende der Gaubenhälfte verläuft. Diese Gerade wird in vier gleichgroße Strecken geteilt. Um den Punkt M1 zu erhalten, wird senkrecht eine Linie vom Anfang der Wölbung nach unten gezeichnet und von der Geraden die Verlängerung vom ersten Viertel. Der sich ergebende Schnittpunkt ist der Punkt, von wo aus mit einem Zirkelschlag vom Anfang bis zur Mitte der Geraden die obere Wölbung gezeichnet wird. Der Punkt M2 ermittelt die untere Wölbung. |
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