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Einführung Dachausmittlung |
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Geschrieben von Administrator
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Samstag, 29. Dezember 2007 |
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Eine wichtige Arbeit, die so von außenstehenden nicht bemerkt wird, ist die Dachausmittlung. Mit ihr wird das Dach auf dem Grundriss konstruiert. Es sind so die wahren Längen der Grat- und Kehlsparren zu ermitteln, die verschiedenen Sparrenlängen usw.. Nebenbei hilft sie noch zur Raum- und Flächenberechnung des Daches. Zur Vorgehensweise einer Dachausmittlung beginnen wir mit einen Walmdach gleicher Neigung. Hier sind es 45°. Der Grundriss des Gebäudes ist gestrichelt eingezeichnet. Um nun die Sparrenlänge zu ermitteln, wird noch ein Profil gebraucht. Mit dem Profil ist es möglich die Längen der einzelnen Hölzer zu ermitteln. Zuerst wird eine Wagerechte und eine Senkrechte Linie gezeichnet. Die Senkrechte Linie wird die Höhe darstellen (h). Es wird in diesen Beispiel einfach mit einen Winkelmesser (Geodreieck) eine 45° Linie gezeichnet, beginnend vom Ende der Strecke g1. g1 ist die halbe Gebäudebreite. Diese 45° Linie ist die Sparrenlänge. Bei einem gleichgeneigten Walmdach ist es sehr einfach, die Dachausmittlung in den Grundriss einzuzeichnen. Die Firstlinie läuft genau in der Mitte des Gebäudes, die Gratsparren werden von jeder Ecke unter 45° zur Firstlinie gezogen. Die Länge des Gratsparrens wird auch über das Profil ermittelt. Dazu steckt man einfach die Strecke g2 in das Profil ab (waagerechte Linie) und verbindet sie mit dem Schnittpunkt des Sparrens an der senkrechten Linie.
Wenn unterschiedliche Dachneigungen vorhanden sind, muß man etwas anders vorgehen. Die Hauptdachneigung bleibt bei 45°, die Walmdachseite hat nun 50° Neigung. Es wird nun wieder ein Profil gezeichnet. In diesem Profil werden nun zwei diagonale Linien eingetragen. Einmal eine Linie unter 45° (Hauptdach) und eine unter 50° (Walmdach). Jetzt eine waagerechte Linie einzeichnen, die durch beide diagonalen Linien verläuft. Die nun entstandenen Schnittpunkte von der waagerechten Linie rausmessen und in den Grundriss einzeichnen. Also der entstandene Schnittpunkt im Profil des Sparrens wird im Grundriss auf der Walmseite abgesteckt, die des Walmschifters auf der Hauptdachseite. Nun beide Punkte verbinden und der Schnittpunkt im Grundriss für die Gratsparren sind fertig. Die Höhe wird wie im ersten Beispiel ermittelt. Das hört sich jetzt wahrscheinlich alles sehr kompliziert an, aber durch ein bisschen Übung geht es schnell von der Hand.
Bei einen Krüppelwalm wird wie bei dem Walmdach vorgegangen. Der Unterschied ist, das die Höhe der Walmseite nicht mit der Höhe vom Hauptdach übereinstimmt. h1 ist die Gesamthöhe, h2 nur die Höhe des Krüppelwalmes. Ansonsten ist alles wie in den ersten Beispielen.
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